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Im Mäuselabyrinth - eine Gerätelandschaft zum Klettern, Balancieren und Hangeln

Wie kommen flinke Mäuse in einem Labyrinth aus Leitern, schiefen Ebenen und Turnkästen an ihr Futter? In diesem Parcours verwandeln sich die Kinder in Mäuse und überwinden große und kleine Hindernisse.

Materialien

verschiedene Bewegungsgeräte, z. B. schiefe Ebenen, Balancierholme, Spielleitern, Turnkästen, Hühnerleitern und Matten

  • 4 bis 5 Plakate „Mäusefutter“
  • 1 Gymnastikreifen
  • 1 Seil
  • ggf. mehrere Wäscheklammern

Eine Landschaft mit vielseitigen Kletterelementen regt Kinder zu unterschiedlichen Bewegungsformen an. Entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten erproben sie die jeweiligen Geräte selbstständig und erweitern Kompetenzen im Balancieren sowie Klettern. Die Materialien unterstützen Kinder dabei, ihre körperlichen Fähigkeiten einzuschätzen, das Gefühl für Abstände zu differenzieren sowie Rücksicht auf andere zu nehmen.

Vorbereitung

Bereiten Sie den Raum vor, indem Sie das Mäuselabyrinth – eine Kletterlandschaft im Bewegungsraum – aufbauen. Eine mögliche Anordnung der Geräte und Materialien zeigt die unten abgebildete Skizze. Verteilen Sie an verschiedenen Stationen im Labyrinth vier bis fünf Plakate. Diese zeigen „Mäusefutter“: ein Brotstückchen, einen angeknabberten Apfel, ein Stück Käse, einen Speck und eine Wasserschale. Legen Sie zudem einen Gymnastikreifen sowie ein Seil am Eingang des Bewegungsraums bereit. Erfahrene Kinder können beim Aufbau mitwirken und ihre eigenen Ideen zur Anordnung der Materialien umsetzen.

Einstieg

Versammeln Sie sich mit den Kindern am Eingang des Bewegungsraumes und stellen Sie ihnen den Reifen als verzaubertes Mäuseloch vor. Überlegen Sie nun gemeinsam, wie sich eine Maus bewegt und welche Geräusche diese macht. Laden Sie die Kinder schließlich ein, die Bewegungen auszuführen sowie Laute einer Maus zu produzieren und durch den Reifen in die Mäusewelt zu krabbeln.

Aufwärmen

Treffen Sie sich anschließend mit den Kindern im Kreis und führen Sie gemeinsam entsprechende Bewegungen zu folgenden Reimen aus:

  • Die Mäuse machen sich groß, tippeln auf Zehenspitzen los.
  • Die Mäuse machen sich klein, krabbeln ins Mäuseloch hinein.
  • Die Mäuse greifen nach dem Speck, springen hoch und schnappen ihn weg!
  • Die Mäuse müssen rückwärts geh’n, dann kann die Katze sie nicht seh’n.
  • Die Mäuse wollen hoch hinauf, sie klettern die Mäuseleiter rauf.
  • Die Mäuse machen Hampelmann – toll, was eine Maus so kann!
  • Die Mäuse heben jetzt ein Bein – sie stehen still, so wie ein Stein.
  • Dann machen sich die Mäuse klein und kuscheln sich ins Bettchen rein.

Beim letzten Reim legen sich die Kinder auf den Boden und machen sich klein. Kündigen Sie an, dass die Mäuse jetzt die Augen schließen und einschlafen.

Überleitung zum Mäuselabyrinth

Nach einer kurzen Ruhepause laden Sie die Kinder ein, sich kräftig zu dehnen und zu strecken. Dann leiten Sie zum Labyrinth über und sagen z. B.: „Beim Schlafen im Mäusebett habt ihr großen Hunger bekommen. Euer Futter befindet sich in diesem Mäuselabyrinth.“

Gehen Sie gemeinsam zu der aufgebauten Gerätelandschaft und laden Sie die Kinder ein, die verschiedenen „Futterstellen“, die durch Plakate gekennzeichnet sind, zu erklettern. Regen Sie an, dass die Mädchen und Jungen von ihrem erreichten Futter „probieren“, indem sie auf das jeweilige Plakat tippen und die Hand zum Mund führen. Drängen Sie die Kinder jedoch nicht dazu, alle Stationen zu begehen. Lassen Sie die Kinder selbst entscheiden, an welcher Stelle sie in das Labyrinth einsteigen möchten.

Variationen:
Verändern Sie gemeinsam mit den Kindern die Anordnung der Geräte. Welche Ideen haben die Kinder für den Aufbau des Mäuselabyrinths?
Die Kinder suchen neue Standorte für die „Futterstellen“. Somit haben alle die Möglichkeit, die unterschiedlichen Plakate zu erreichen.
Stellen Sie „Mausefallen“ auf, indem Sie bspw. Wäscheklammern auf den Boden bzw. die Matten unterhalb der Geräte auslegen. Die Kinder haben die Aufgabe, nicht mit diesen in Berührung zu kommen.

Abschluss

Am Ende der Bewegungseinheit erklären Sie, dass die Mäusekinder satt und müde sind und sich schlafen legen. Wecken Sie die Kinder nach einer kurzen Ruhephase wieder auf, indem Sie mit einem Seil als Mäuseschwänzchen über ihren Körper streichen. Nach dem Aufwachen krabbeln die Kinder erneut durch den Gymnastikreifen und sind zurückverwandelt.

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